HR 2020: Manche Tage sind echt sch… schlecht

HR 2020: Manche Tage sind echt sch… schlecht

Hatten Sie heute einen dieser Tage, an denen man das Gefühl hat, nichts klappt? Einfach ein schlechter Tag voller Stress und Frustration?

Karin Beck-Sprotte über Refraiming

Das schöne ist – Sie sind nicht alleine. Schlechte Tage erlebt jeder von uns, egal wo man sich auf der persönlichen Erfolgsleiter befindet, oder wie viel innere Ruhe man besitzt. Ärger in der Arbeit, Stress, Hektik – all das nimmt man ab und zu mal nach Hause mit. Von Entspannung ist dann keine Rede mehr. Und an einen schönen Feierabend so wie müheloses Einschlafen ist auch kaum zu denken. Einfach abschalten zu können wäre jetzt wirklich hilfreich.

Ursache Stress

Wie beim Domino führt ein Stress zum andern und zieht damit zwangsläufig Ärger hinter sich her. Da hat man den Wecker überhört, steckt voller Stress im Berufsverkehr, kommt zu spät und läuft bei der Ankunft im Büro ausgerechnet heute, wo man sowieso spät dran ist, seinem Chef über den Weg, der auch gleich eine neues Projekt für Sie dabei hat.

Durch unseren negativen Start in den Tag haben wir bereits eine eingeschränkte Sichtweise. Uns fallen immer nur die schlechten Ereignisse auf. Positives übersehen wir. Dadurch erzeugen wir mehr Stress für uns selbst. Wer über vergangene Missgeschicke grübelt, dem fehlt die Aufmerksamkeit für Erfolge.

Handlungsoptionen

Wie schön wäre es, wenn man nur einen Knopf drücken müsste und man all das Negative hinter sich lassen könnte. Sie denken jetzt sicher: „Ja schon, aber so einfach ist das eben nicht.“ Es ist dabei egal ob Sie glauben es sei einfach oder schwer – in beiden Fällen behalten Sie Recht.

Vielleicht können wir uns dennoch Methoden zurecht legen, um mit solchen Tagen besser abschließen zu können.

1. Emotionen
Suchen Sie sich einen Platz auf Ihrem Nachhauseweg. Das sollte ein Platz sein, an dem Sie immer vorbeikommen. Das kann ein kleines Fleckchen Wiese neben der Straße sein, ein Platz hinter der Garage oder wo auch immer. Das ist in Zukunft Ihr Müllplatz. Wenn Sie nun an diesem Platz vorbeikommen, werfen Sie ganz bewusst in Gedanken den Tagesballast ab. All die negativen Gedanken und Emotionen, den Stress, den Ärger. Packen Sie all dies in Ihrer Vorstellung in ein Paket und werfen Sie diesen Müll weg. Machen Sie sich das zum Ritual für einen schlechten Tag und glauben Sie mir, es wirkt!

2. Auspowern
Suchen Sie eine Möglichkeit, sich richtig „auszupowern“. Das geht am besten mit Bewegung. Und wenn Sie Liegestützen machen, bis Sie nicht mehr können, oder vom Stand aus springen, so oft möglich – all das wird Sie wieder runterbringen“ und Ihren Kopf frei machen. Bewegung befreit!

3. Stille
Gönnen Sie sich danach mindestens fünf Minuten vollkommene Ruhe. Ziehen Sie sich an einem stillen Ort zurück, an dem Sie niemand stört – weder andere Personen, noch ein Handyklingeln, Fernseher oder Radio. Fünf Minuten Stille, und Ihre Gedanken finden wieder Ruhe. Es können gerne auch 10 Minuten sein.

4. Gutes
Tun Sie sich etwas Gutes. Gönnen Sie sich etwas Schönes, etwas was Ihnen Spaß macht. Das bringt Sie auf andere Gedanken und gibt Ihnen Energie.

5. Tagesrückblick
Auch wenn der Tag schrecklich war, es gibt immer auch etwas Positives. Sie müssen nur wirklich suchen. Kleine Freuden, das eine oder andere Erfolgserlebnis – etwas findet sich immer. Oft ganz kleine Erlebnisse, ein freundliches Lächeln, ein schöner Wolkenhimmel, was auch immer. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die positiven Erlebnisse des Tages, auch wenn Sie nur klein waren. Wie Sie wissen kann man aus einer Mücke einen Elefanten machen – warum nicht mal auf diese Weise?

Nicht an jedem schlechten Tag, mag jede Handlungsoption gleichermaßen nützlich sein. Kombinieren Sie diese Optionen nach Ihrem Gusto, um optimal von einem Tag zu entspannen und abzuschalten. Sie werden eine positive Veränderung spüren.

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Über Karin Beck-Sprotte

Karin Beck-Sprotte
Karin Beck-Sprotte berät mit ihrem Unternehmen„beck2you“ seit 2004 als Management Coach HR-Professionals. Mehr als 20 Jahre Erfahrung im HR-Business sind ihre Basis. Ihre Ausbildung als Management Coach hat sie an der Intercoaching AG mit einem Diplom absolviert. Ihre Kenntnisse frischt sie regelmäßig durch zahlreiche Fortbildungen auf.


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