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Wenn die Firma sich um sich selbst dreht

Es gibt Unternehmen die sich scheinbar darauf spezialisiert haben, sich permanent um sich selbst zu drehen. Beobachten können Sie dieses Phänomen, wenn Sie einfach mal einen Testballon fliegen lassen.

Was bedeutet „Testballon“ fliegen lassen?

Wenn Sie etwas ausprobieren oder einfach mal testen wie eine Idee sich verselbständigt und Kreise im Unternehmen zieht. Typische erste Anzeichen sind sogenannte Kettenmails. Von AN: an AN: mit mehr und mehr CC’s: im Verteiler, welche sich wie Endlosschleifen immer wieder ohne Entscheidung oder Ergebnis beim Absender einfinden.

Big Data in HR

Die Firma sind wir!

Jeder Einzelne ist Teil des unternehmerischen Systems. Das bedeutet, dass wir sehr wohl Einfluss darauf haben, ob sich die Dinge zielführend bewegen oder im Kreis drehen. Mag sein, dass wir diese Aussage so nicht akzeptieren können, doch am Ende des Tages kann sich jeder Einzelne die Frage stellen: „Habe ich mich heute klar und eindeutig für die vereinbarten Ziele eingesetzt oder habe ich mich im Kreis gedreht?“.

Erschöpfungszustände als Ergebnis

Sich im Kreis zu drehen ermüdet auf Dauer. Wenn Sie nach einem Arbeitstag das Gefühl haben erschöpft ja fast schon ausgebrannt zu sein, dann sind dies erste Signale, dass Sie etwas in Ihrer Wirksamkeit und damit an Ihrem Verhalten ändern sollten. Nur was? Wir empfehlen unseren Klienten sich zunächst einmal darüber klar zu werden, welche Handlungen dazu führen, dass man selbst am sich im Kreis drehen teilnimmt. In zahlreichen Fällen ist es ein Gefühl der Resignation. Ganz im Sinne, ich kann nichts verändern – unsere Firma ist so wie sie ist.

Die Hoffnung aufgegeben

Resignation ist ein emotionaler Zustand der Hoffnungslosigkeit. Man fügt sich der scheinbaren ausweglosen Situation. Der Rückzug ist vorhanden weil man nicht mehr daran glaubt, dass sich an dem gesetzten Ziel noch irgendetwas erreichen lässt. Destruktive Handlungen die darin münden, dass die Anderen einfach machen sollen was die Anderen sowieso immer machen. Auch die Taktik der heiteren Gelassenheit ist letztlich eine Form der Resignation um Wut oder Zorn über die vorhanden eigenen destruktiven Emotionen zu vermeiden.

Bleiben Sie lebendig und gestalten Sie Ihr Umfeld

Impulsgebend zu sein und wenn nötig auch mit konstruktiver Provokation! Bewahren Sie sich eine innere Haltung der geradlinigen Umsetzung von unternehmerischen Zielen. Denn eine Firma hat den Zweck unternehmerische Ziele zu erreichen und Sie sind Teil der Firma. Gut möglich, dass Sie vom System in die Enge getrieben werden, weil Sie den „Kopf“ zu weit nach oben strecken. Doch Sie gehen einen aufrechten, lebendigen Weg und Sie können sicher sein, dass Top-Manager dies zur Kenntnis nehmen werden – im positiven Sinne!

Probieren Sie es aus und beenden Sie unsinnige „Kreisläufe“. Wir unterstützen Sie gerne dabei!

Ihre, Karin Beck-Sprotte

 





Über Karin Beck-Sprotte

Karin Beck-Sprotte
Karin Beck-Sprotte berät mit ihrem Unternehmen„beck2you“ seit 2004 als Management Coach HR-Professionals. Mehr als 20 Jahre Erfahrung im HR-Business sind ihre Basis. Ihre Ausbildung als Management Coach hat sie an der Intercoaching AG mit einem Diplom absolviert. Ihre Kenntnisse frischt sie regelmäßig durch zahlreiche Fortbildungen auf.


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