Kreativität: Die Gedanken sind frei

Kreativität: Die Gedanken sind frei

In einer Vielzahl an Jobbeschreibungen fällt das Wörtchen Kreativität ins Auge. Überall soll der Mensch jetzt kreativ sein. Aber ist das nicht eine Eigenschaft, die Künstlern und Musikern zugeschrieben wird? Falsch, man muss nicht künstlerisch begabt sein – jeder kann kreativ sein. Kreativität ist nur eine Frage des Denkens.

Was ist Kreativität eigentlich genau?

KreativitätWenn jemand kreativ ist, dann meint man, dass er unkonventionell an bestimmte Prozesse herangeht und ungewöhnliche, oftmals emotional berührende Lösungen entwickelt. Im Grunde, muss dafür nicht immer viel Aufwand betrieben werden. Kreativität kann irgendwo zwischen aktivem Einsatz und passivem Betrachten entstehen. Bei dem einen braucht es mehr Aktivität, bei dem anderen genügt die Passivität. Es braucht aber immer etwas von beidem. Der Erfahrungsschatz in unserem Unterbewusstsein sorgt dafür, dass uns die Lösung, wie ein Geistesblitz vorkommt. Dieser kann aber erst auftreten, wenn wir uns bewusst mit einer Sache auseinandersetzen – also aktiv werden.

Was braucht Kreativität?

Es ist demnach gar nicht so einfach, wenn man diesen unkonventionellen Einfall nicht bewusst steuern kann. Wie soll man da Kreativtiät entfalten? Gerade diese Frage blockiert diejenigen von uns, die sich nur schwer von ihren alltäglichen Routinen und Denkmustern trennen können. Denn das ist die wichtigste Voraussetzung.

Brechen Sie mal aus Ihren Gewohnheiten aus. Sicher, diese sind einfach und geübt, man fühlt sich wohl – es ist eben gewohnt. Aber gerade im Joballtag kommen Sie damit nicht weiter. Probieren Sie mal andere Wege aus Ihre Projekte umzusetzen. Kombinieren Sie Dinge, die Ihnen Spaß machen mit Ihrem Plichtprogramm. Vielleicht wird aus Pflicht dann ebenfalls Spaß? Auf alle Fälle reduzieren Sie somit den Druck und Stress, der auf Ihnen lastet und das wiederum schränkt Ihr freies Anders-Denken nicht mehr ein. Selbstverständlich ist dies leichter gesagt, als getan. Aber sonst wäre „anders sein als gewohnt“ ja auch nicht so aufregend und abenteuerlich.

Kooperation mit dem Gehirn

Eines sollten Sie jedoch beachten: Gedanken sind frei und suchen sich jede Lücke, um auszubrechen und Unsinn zu verbreiten. So kümmert sich Ihr Gehirn nicht allein darum, was Realität und was Fantasie ist. Hier ist Zusammenarbeit gefordert. Sie müssen prüfen, was wahr ist und was nicht. Das ist normalerweise etwas, was wir automatisch spüren. Gerade negative Gefühle, wie Angst, Wut oder Enttäuschung, werden von unseren Gedanken gesteuert und lassen wir es zu, auch drastisch verstärkt. Dann ist es unsere Aufgabe bewusst dagegen zu steuern und dem Gehirn klar zu machen, dass alles halb so wild ist.

Umgekehrt können wir so aber auch schöne Gedanken und Gefühle beeinflussen. Für die Kreativität ist dies ein wichtiger Vorgang. Wir können zwar nicht vermeiden, dass negative Gedanken aufkommen, aber wir können verhindern, dass diese sich einnisten und uns blockieren.

Fazit

Querdenken und Neues zulassen! Das ist die Devise und weckt nach und nach die Kreativität in jedem von uns.

 

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Über Karin Beck-Sprotte

Karin Beck-Sprotte
Karin Beck-Sprotte berät mit ihrem Unternehmen„beck2you“ seit 2004 als Management Coach HR-Professionals. Mehr als 20 Jahre Erfahrung im HR-Business sind ihre Basis. Ihre Ausbildung als Management Coach hat sie an der Intercoaching AG mit einem Diplom absolviert. Ihre Kenntnisse frischt sie regelmäßig durch zahlreiche Fortbildungen auf.


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