HR 2020: Veränderungskompetenz erwünscht

HR 2020: Veränderungskompetenz erwünscht

Können Unternehmen Veränderungskompetenz lernen? Veränderungen beherrschen die Konzerne ebenso wie mittelständische Unternehmen. Ressourcen werden neu verteilt und Geschäftsmodelle werden neu ausgerichtet. Das sorgt für jede Menge interne Unruhe und Ängste auf Seiten der Mitarbeiter. Wie also können Unternehmen Veränderungen gestalten, ohne das Vertrauen ihrer Mitarbeiter zu verlieren?

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Verängerungskompetenz im Unternehmen

Veränderungen zu meistern, ist in der heutigen Zeit eine ständige Herausforderung für Unternehmen. Dabei beeinflusst die Veränderungskompetenz die Glaubwürdigkeit der Unternehmen maßgeblich.

Für mich umfasst die Veränderungskompetenz bezogen auf Unternehmen zum einen die richtige Haltung, mit der das Management den Veränderungsprozess bewegt und zum anderen die kommunikativen Fähigkeiten und die Informationsversorgung im Unternehmen als flankierender Kommunikationsprozess.

Veränderungskompetenz bei Mitarbeitern

Veränderungskompetenz zeigt sich darin, wie Menschen grundsätzlich zu Veränderungen stehen. Es geht darum, wie sie sich in Anbetracht neuer Situationen verhalten uns ob sie Veränderungen aktiv voranzutreiben. Sind sie in der Lage andere Menschen ebenfalls auf ihren Weg mitzunehmen?

Diese Fähigkeiten sind bei der Umsetzung von Veränderungsprozessen in Unternehmen wichtig. Es ist schwierig, Veränderungen durchzusetzen, wenn Unsicherheiten und Widerstände nicht erkannt und umgewandelt werden können. Menschen mit Veränderungskompetenz gelingt jedoch genau dies. Diese Menschen nehmen kein Blatt vor den Mund und trauen sich Missstände klar anzusprechen. Dabei schaffen Sie es, durch eigene Lösungsansätze Alternativen aufzuzeigen. So werden kreative Ansätze umgesetzt und neue Wege gegangen.

Auch der Umgang mit Fehlern, die zweifelsfrei vorkommen, ist unverkrampft und wird von diesen Mitarbeitern als Erfahrung gewertet, woraus sie lernen und den Prozess verbessern können. Zu experimentieren und etwas Neues zu wagen, das beschreibt Menschen mit Veränderungskompetenz.

Verängerungskompetenz im Management

Wie integriert man den „Change“ Gedanken am besten in die Motivation der Mitarbeiter?

Veränderung ist grundsätzlich unbequem und deshalb stößt der Wandel erst einmal auf Widerstand bei den Mitarbeitern. Jetzt heißt es „Change“ positiv zu sehen und entsprechend vorzuleben.
Das heißt für die Führungskräfte im Management weg vom Sicherheitsdenken und Mut zum Risiko. Kein Changeprozess ist durch sorgfältig geplante, fixierte Abläufe und einer zurückhaltenden Informationspolitik zu steuern. Es darf nicht nur darum gehen, Veränderungen möglichst unbeschadet zu überstehen. Die Stärke in Changeprozessen liegt in der Fähigkeit, veränderte Anforderungen zu erkennen und sich neu zu kalibrieren.

Konkret bedeutet Veränderungskompetenz, dass Führungskräfte neugierig sind aufkommende Veränderungen und diese nicht als Belastung, sondern als Bereicherung gesehen werden. Das Management muss offen sein und sich pragmatisch mit Veränderungen auseinandersetzen.

Fazit

Wenn diese Grundeinstellung im Management und bei den Mitarbeitern nicht gegeben sind, wird es schwer, Veränderungserfolge im Unternehmen zu erreichen. Das gilt für den kleineren Mittelständler ebenso wie für den Konzern.

Mal ist es die Frage der Vision und des klaren Plans, mal die Frage, mit welchen Maßnahmen und Signalen man lieber vorsichtig ist. Aber immer sind es die Menschen mit Veränderungskompetenz die etwas nach vorne bringen und bewegen.

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Über Karin Beck-Sprotte

Karin Beck-Sprotte
Karin Beck-Sprotte berät mit ihrem Unternehmen„beck2you“ seit 2004 als Management Coach HR-Professionals. Mehr als 20 Jahre Erfahrung im HR-Business sind ihre Basis. Ihre Ausbildung als Management Coach hat sie an der Intercoaching AG mit einem Diplom absolviert. Ihre Kenntnisse frischt sie regelmäßig durch zahlreiche Fortbildungen auf.


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